Kardiologie und Herzkatheter

 Prim. Ao. Univ. Prof. Dr. Peter LECHLEITNER
 Dipl.-GKP Peter PARGGER  Dipl.-GKP Hannes KOSTNER
Leitender Arzt:
Prim. Ao. Univ. Prof. Dr. Peter LECHLEITNER
Telefon:    04852/606 - 82000
E-Mail:     p.lechleitner@kh-lienz.at
Leitende Pflegekraft:
Dipl.-GKP Peter PARGGER
Telefon:     04852/606 - 260
E-Mail:      p.pargger@kh-lienz.at

Leitende Pflegekraft des Herzkatheterlabors:
Dipl.-GKP Hannes KOSTNER
Telefon:     04852/606 - 630
E-Mail:      h.kostner@kh-lienz.at

Ärzteteam:

OA Dr. Peter LUKASSER OA DI Dr. Gerhard SINT
OA Dr. Hansjörg ZWICK
Verantwortlicher Oberarzt für das Herzkatheterlabor:
OA Dr. Peter LUKASSER
Telefon:    04852 / 606 - 82018
E-Mail:     p.lukasser@kh-lienz.at
OA DI Dr. Gerhard SINT
Telefon:    04852 / 606 - 82005
E-Mail:     g.sint@kh-lienz.at
OA Dr. Hansjörg ZWICK
Telefon:    04852 / 606 - 82015
E-Mail:     h.zwick@kh-lienz.at


Über uns

Die Kardiologie beschäftigt sich mit Funktionsstörungen des Herzens, möchte aber auch solchen Störungen durch geeignete Maßnahmen vorbeugen. Das Herz ist der beste Motor der Welt, der täglich etwa 10.000 l Blut bis in die letzten Äste unserer Gefäße pumpt und daher für die Versorgung aller Organe mit ausreichend Sauerstoff und Energie zuständig ist. Es ist ein Organ, das aus spezialisierten Muskelzellen besteht, die in einer besonderen Art angeordnet sind. Zum reibungslosen Pumpablauf benötigt es vier Herzklappen und eine besonders gute Blutversorgung, die über die sogenannten Herzkranzgefäße geschieht. Das Herz könnte zwar isoliert, außerhalb des Menschen in einer bestimmten Nährllösung schlagen, wird aber durch viele Einflüsse wie Hormone und das unwillkürliche Nervensystem mitbeeinflusst. Ja, es ist selbst ein Produzent wichtiger Hormone, die auch andere Organe benötigen. Herzerkrankungen sind die mit Abstand häufigste Todesursache. Dabei können alle Teile des Herzens betroffen sein. Am häufigsten ist es die Störung der Durchblutung des Herzens, weil die Herzkranzgefäße von unserem Lebensstil und den damit verbundenen Risikofaktoren in Mitleidenschaft gezogen werden. Es werden Ablagerungen an der Innenhaut dieser Blutgefäße gebildet, die sich zu einem Geschwür entwickeln und letztlich zu einer Verstopfung des Gefäßes führen können. Das Ergebnis ist eine Angina pectoris (Brustenge) oder ein Herzinfarkt. In der Folge kann es zu Pumpstörungen des Herzens aber auch zu schweren Rhythmusstörungen kommen. Die Pumpstörung des Herzens kann allerdings auch ohne Durchblutungsstörung auftreten, wenn ensprechende erbliche Anlagen oder Schädigungen von außen vorkommen. Herzklappenerkrankungen sind gegenüber früher etwas seltener geworden, nehmen aber nunmehr wieder wegen der älter werdenden Bevölkerung zu. Die Bluthochdruckerkrankung führt wie die Durchblutungsstörung des Herzens zur Pumpschwäche des Herzens, was unser Leben in hohem Maße bedrohen kann.

Die Interne Abteilung des Krankenhauses Lienz hat sich daher bemüht, in allen Bereichen der Herzerkrankungen eine besondere Expertise zu erlangen. So ist Lienz das einzige Krankenhaus in Tirol, das neben der Univ.-Klinik auch ein Herzkatheterlabor und ein Herzschrittmacherzentrum aufgebaut hat. Weiters stehen dem herzkranken Patienten spezielle Untersuchungsverfahren und Spezialambulanzen zu Verfügung.