Stoffwechselerkrankungen

OA Dr. Egon EISENDLE
Leitender Arzt:
OA Dr. Egon EISENDLE
Telefon:    04852/606 - 82007
E-mail:     e.eisendle@kh-lienz.at        
   
Leitende Pflegekraft:
Dipl.-GKS Josef MOSER   
Telefon:    04852/606 - 647
E-mail:     j.moser@kh-lienz.at
   
  OA Dr. Egon EISENDLE
  Diabetesberaterin:
Dipl.-GKS Gerti KLOCKER
Telefon:    04852/606 - 82045
E-mail:     g.klocker@kh-lienz.at


Bettenstand:  36
Pflegteam:    14 Planstellen, Voll- und Teilzeitmitarbeiter


Über uns

"Diabetologie" als Teilgebiet der Inneren Medizin kennzeichnet die Wissenschaft und Klinik aller Erkrankungen und Organkomplikationen, die mit einer Erhöhung des Blutzuckers einhergehen und ist auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten angewiesen.
Ungeachtet der Nosologie ist Diabetes mellitus eine chronische Erkrankung und impliziert, dass der Patient mit zunehmendem Verlauf mit therapeutischen Problemen immer vertrauter wird. Durch die mittlerweile als Therapiegrundlage angesehene strukturierte Schulung ("der Patient muss sein eigener Arzt werden") übernimmt der Patient zum Großteil die Therapie seines Diabetes selbst. An unserer Abteilung werden seit Mai 2003 strukturierte Patient - Schulungen angeboten und durchgeführt. Qualifizierte Mitarbeiter, entsprechendes Arbeitsplatzprofil, spezieller Schulungsraum und die Möglichkeit sofortiger Algorithmenmodifikationen stehen zu Verfügung.

Seit 1998 ist das BKH Lienz in das diabetesbezogene Qualitätsinformationssystem des FQSDÖ eingebunden und es werden seither Daten (Prozess- und Patientenindikatoren) und Informationen von unseren Patienten erhoben, um den therapeutischen Istzustand zu bestimmen, um Struktur- und Prozessqualität festzustellen, diese zu sichern bzw. zu steigern und um diese Ergebnisse inter (national) vergleichbar zu machen.
Neumanifestierte Diabetiker, solche mit akuten Komplikationen (metabolische Entgleisung, Apoplex, usw.) Folgekrankheiten (Nierenversagen, diabetisches Fußsyndrom, usw.) oder diejenigen die zu Therapieoptimierung (strukturierte Schulung) kommen, werden in der Regel stationär abgeklärt bzw. behandelt, während sich das ambulante Diabetikerkollektiv, abgesehen von denjenigen, die zur Kontrolle und Überwachung von zuvor stationär erlernten speziellen Therapien (z.B. FIT) kommen, vor allem aus Zuweisungen von Hausärzten und Fachkollegen mit speziellen Fragestellungen, und aus denjenigen Patienten zusammensetzt, die, da chronisch krank, den Diabetologen in der Ambulanz für Gespräche zur Krankheitsbewältigung, zur persönlichen Zielsetzung, zur Schärfung des Gesundheitsbewusstseins, zur Ermutigung und Motivation konsequenter Einhaltung von Therapievorgaben und wegen dessen Beraterfunktion (Paradigmawechsel von Patientenführung zur Patientenberatung) aufsuchen. Ein wesentliches Ziel ist somit das Erfüllen von Patientenerwartungen und Patientenzufriedenheit als Indikatoren der Prozessqualität in der diabetologisch - ärztlichen Versorgung.