Unfallchirurgie

Leitung: Prim. Dr. Eduard Sporer
Telefon:    04852/606 - 81050
E-mail:     unfall@kh-lienz.at


Durch eine rasche und kompetente medizinische Behandlung können heute schwere Langzeitfolgen und die Sterblichkeitsrate nach Unfällen deutlich verringert werden. PatientInnen werden nach Freizeit-, Arbeits- oder Sportunfällen sowohl stationär als auch ambulant behandelt.


Die Unfallchirurgische Abteilung des BKH Lienz ist Teil des Traumanetzwerkes Süd und mit ihrem Schockraum als Lokales Trauma-Zentrum zertifiziert. So kann in Osttirol eine autarke Grundversorgung gewährleistet werden. Für die Versorgung schwerstverletzter PatientInnen besteht eine enge Zusammenarbeit mit den übergeordneten Traumazentren.


Das Ziel der Unfallchirurgischen Abteilung liegt in einer fachlich hochqualitativen und menschlich zugewandten Versorgung der PatientInnen. Besonders wichtig ist es uns die Probleme unsere Patienten ganzheitlich zu betrachten und dementsprechend zu behandeln Um auf die Bedürfnisse unserer PatientInnen einzugehen, legen wir besonderen Wert auf ein strukturiertes Aufnahme- und Entlassungsmanagement



Medizinisches Leistungsspektrum:


Aufgabe der Abteilung für Unfallchirurgie ist die Behandlung und Nachbehandlung frischer Verletzungen des Bewegungsapparates aller Schweregrade sowie deren Konsequenzen und Folgeschäden/Langzeitschäden. Die zufriedenstellende Wiederherstellung der Verletzten hat für uns höchste Priorität. Unser Versorgungsspektrum umfasst die operative sowie konservative Behandlung von Knochen-, Gelenks- und Weichteilverletzungen. Dies beinhaltet auch die Kindertraumatologie, und die manchmal sehr herausfordernde Versorgung des älteren Menschen.


Einen besonderen Fokus setzten wir vor allem auf die Anwendung moderner Operationsverfahren insbesondere minimal invasive Operationstechniken, sowohl bei der Osteosynthese, also der Stabilisierung von Knochenbrüchen mit verschiedenen Implantaten und dem permanente Ersatz geschädigter Gelenke durch Prothesen (Endoprothetik), als auch bei der arthroskopischen Versorgung von Gelenksverletzungen . Es werden dabei sämtliche gängigen arthroskopischen Operationen im Bereich der großen Gelenke (Knie- und Schultergelenk), aber auch im Bereich der kleinen Gelenke (Hand-, Sprung- und Ellbogengelenk) und die operative Versorgung aller Brüche mit winkelstabilen Platten, Schrauben, Verriegelungsmarknägeln, Drähten und externen Fixateuren durchgeführt. Auch die Versorgung von osteoporotischen Wirbelbrüchen mittels Kyphoplastie wird bei uns angeboten.


Eine weitere Spezialisierung unserer Abteilung ist die Versorgung von frischen und veralteten Verletzungen sowie degenerativen Gelenkserkrankungen der Hand und in der Behandlung der Dupuytren-Erkrankung und sämtlicher Schmerz- und Nervenkompressionssyndrome an der Hand. 


Die Behandlung von Folgeschäden nach Unfallverletzungen sowie von degenerativen Gelenkserkrankungen ist ein zusätzlicher Schwerpunkt des Leistungsangebotes im Haus. Gemeinsam mit dem Fachschwerpunkt Orthopädie werden endoprothetische Operationen der Hüft-, Knie- Schulter und Fingergelenke einschließlich komplexer Revisionseingriffe, z.B. bei Brüchen oder Protheseninfekten, durchgeführt.


Einen äußerst wichtigen Stellenwert in der Rehabilitation unfallchirurgischer PatientInnen nimmt die Physio- und Ergotherapie im Haus ein. Die enge Zusammenarbeit zwischen den ÄrztInnen beider Abteilungen und den Physio- und ErgotherapeutInnen ist die ideale Basis für bestmögliche Rehabilitation unserer PatientInnen.