Pflege im A. ö. Bezirkskrankenhaus Lienz

Die Krankenpflege im A.ö.Bezirkskrankenhaus Lienz orientiert sich an dem theoretischen Modell von Nancy Roper und erfolgt in einer situativen Gruppen- und Bereichspflege. Diese Organisationsform ermöglicht eine am Krankheitsbild und Zustand des Patienten orientierte Pflege, die geprägt ist von Aufrichtigkeit, Respekt und Verständnis.

Für uns ist der Patient ein gleichberechtigter Partner, der nach Möglichkeit mit in den Entscheidungsprozess einbezogen wird. Es ist uns wichtig, dass sich der Patient in der fremden Umgebung wohl und angenommen fühlt. Wir nehmen seine Ängste und Sorgen ernst und begleiten ihn entsprechend.

Um eine einheitliche Patientenversorgung auf einem hohen Qualitätsniveau zu gewährleisten, haben wir die Pflege nach einem Leitbild und Standards ausgerichtet, die in Arbeitsgruppen fortwährend aktualisiert werden. Weiterhin wurden zur Qualitätsverbesserung folgende Konzepte und Richtlinien entwickelt:

  • Unsere Pflegeteams bestehen aus "Hebammen, Diplomierten Gesundheits- Krankenschwestern/Krankenpflegern", "Diplomierten Kinderkrankenschwestern/Kinderkrankenpflegern" und Diplomierten Psychiatrischen Krankenschwestern/Krankenpflegern. Pflegepersonen, welche im OP, auf der Anästhesie, der Dialyse und im Intensivbereich tätig sind verfügen zusätzlich über entsprechende Sonderausbildungen.

  • Durch ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm stellt zusätzlich die Aktualisierung des Fachwissens an neue Erkenntnisse der Pflegewissenschaft sicher und erhöht die Fachkompetenz des Pflegepersonals. Einarbeitungsrichtlinien und Stellenbeschreibungen sowie Standards ergänzen diese Maßnahmen.

  • Wir erheben die Pflege-Anamnese und führen danach die Planung, Pflege und Therapie nach den neuesten fachlichen und wissenschaftlichen Erfordernissen durch. Wir berücksichtigen dabei die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten des Patienten und seiner Angehörigen und binden sie aktiv in die Gestaltung ein.

  • Wir respektieren und berücksichtigen die individuellen und kulturellen Gewohnheiten, Fähigkeiten, psychologischen, sozialen und ethischen Aspekte des Patienten und beziehen diese in die Pflegeplanung ein.

  • Wir leiten den Patienten durch enge Kooperation mit dem ärztlichen Dienst und Sozialdienst in den nachstationären Bereich über.